Filmbildungs­event an den Solothurner Filmtagen 2026

Am 24. Januar 2026 im Alten Spital Solothurn an den Solothurner Filmtagen

Film at School war an den Solothurner Film­tagen – mit einem grossen Film­bildungs­event. Toll, dass du dabei warst!

Beim Event haben Lehrpersonen von Regisseur:innen, Schauspieler:innen und Filmbildungs­expert:innen gelernt, wie sie Film in ihren Unterricht bringen. Mit praktischen Tipps, exklusiven Einblicken in die Filmwelt und inspirierenden Impulsen.

Praxisnahe Work­shops und intensiver Aus­tausch mit Schweizer Film­grössen – das war das Filmbildungs­event 2026!

Das waren die Workshops

Das war das Herz des Filmbildungsevents: Spannende Workshops zu Filmbildungsthemen, mit Expert:innen aus der Filmbranche.
Wir haben den Regisseur persönlich getroffen! Pierre Monnard nahm die Teilnehmenden mit hinter die Kulissen seines Films «Hallo Betty» – der Geschichte von Emmi Creola und der Entstehung der Kultmarke Betty Bossi.

Das war der Workshop:

Im Workshop haben wir von einem der erfolgreichsten Schweizer Regisseure der Gegenwart gelernt. Pierre Monnard gab Einblicke in seine künstlerischen Entscheidungen und die Realität grosser Schweizer Spielfilmproduktionen. Dieser Workshop richtete sich insbesondere an Lehrpersonen der Stufen Sek I und Sek II.

Pierre Monard

Pierre Monnard ist Schweizer Regisseur und Drehbuchautor, einem breiten Publikum bekannt für den Kinofilm «Platzspitzbaby» und die Fernsehserien «Wilder» und «Neumatt». Für seinen Film «Bisons» gewann er 2024 den Schweizer Filmpreis in drei Kategorien.
Wie authentisch sind wir in den digitalen Medien? In diesem Workshop sind wir mit der renommierten Dokumentar­filmerin Susanne Regina Meures in die komplexe Welt von Authentizität und Identitäts­konstruktion eingetaucht – sowohl auf Instagram als auch im Film.

Das war der Workshop:

Im Workshop haben wir konkrete Impulse erhalten, wie wir die Themen sensibel, kritisch und alltagsnah in deinem Unterricht bringen. Ein Workshop, der hilft, mit den Schüler:innen über die grossen Fragen unserer Zeit zu sprechen: Wer sind wir wirklich, und wer wollen wir sein? Dieser Workshop richtete sich an Lehrpersonen der Stufen Sek I und Sek II.

Krankheitsbedingt ausgefallen. Als Ersatz kam Liva Vonaesch, Filmregisseurin («Home is the Ocean»)

Susanne Meures

Susanne Meures ist eine deutsche Filmregisseurin, bekannt für den Dokumentarfilm «Raving Iran», für welchen sie zahlreiche Auszeichnungen gewann. Nach einem Studium der Fotografie und Kunstgeschichte am Courtland Institute of Art in London studierte sie Film an der ZHdK. Ein Schwerpunkt ihrer dokumentarischen Arbeit ist der Alltag junger Menschen, die in den sozialen Medien aktiv sind. Für den Film «Girl Gang» gewann sie den Zürcher Filmpreis.
Wie bringst du deine Klasse dazu, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen? In diesem Workshop sind die Teilnehmenden in die faszinierende Sprache des Films eingetaucht und entdeckten, wie visuelle Erzähl­techniken und filmische Mittel die Schüler:innen begeistern können.

Das war der Workshop:

Ein besonderer Fokus lag in diesem Workshop auf dem Thema Identität: Filme bieten ideale Zugänge, um Fragen nach persönlicher, sozialer oder kultureller Identität zu thematisieren. Die Lehrpersonen haben erfahren, wie sie im Unterricht filmische Darstellungen von Identität reflektieren und als Ausgangspunkt für Diskussionen über Selbst- und Fremdbilder, Zugehörigkeit und Diversität nutzen können.

Dominic Bretscher und Manuel Vogelsang

Dominic Bretscher und Manuel Vogelsang unterrichten seit vielen Jahren Filmanalyse und haben mit Unterstützung des Innovationsfonds des Digital Learning Hubs Sek II das frei verfügbare Webtool filmanalyse.ch entwickelt. Sie setzen Film seit vielen Jahren in ihrem Deutsch- bzw. Englischunterricht als Reflexionsmedium ein.

Wir haben digitale Film­analys­etools kennen­gelernt und setzten sie direkt in den Unterricht ein! In diesem praxis­orientierten Workshop arbeiteten die Teilnehmenden mit den Filmen «Stiller»«Zirkuskind» und «Jeunes Mères» und entdeckten, wie Schüler:innen sich eigen­ständig mit Themen wie Identität und Authentizität auseinandersetzen können.

Das war der Workshop:

Unter der Leitung von Filmbildungs­expertin Bettina Eberhard entwickelten die Lehrpersonen in diesem Workshop konkrete Ideen für kritischen, interaktiven und kreativen Filmunterricht.

Bettina Eberhard

Bettina Eberhard ist Leiterin der Geschäftsstelle Deutschschweiz bei Kinokultur. Sie ist Künstlerin und Filmemacherin mit langjähriger Erfahrung als Kunst- und Kulturvermittlerin an Schulen. Sie hat an der University of London (Goldsmiths) und an der Kunsthochschule Köln Kunst und Kunstvermittlung studiert.

Das Rahmen­programm

Der Tag startete mit einem Filmbildungs­tisch und der Begrüssung auf der Hauptbühne. Dann gab die bekannte Schauspielerin Sarah Spale («Wilder», «Platzspitzbaby») einen Einblick in ihre Arbeits­weise und Darstellung der Erfinderin von Betty Bossi im neuen Film von Pierre Monnard «Hallo Betty». Zwei Work­shop­runden später haben wir den Tag in geselliger Runde bei einem Apéro ausklingen lassen – und sind mit Regisseur:innen, Film­bildungs­expert:innen, Schau­spieler:innen und Lehrpersonen ins Gespräch gekommen.

Sarah Spale

Sarah Spale fand als Schauspielerin für ihre Darstellung von Catarina Mendez in der Literaturverfilmung «Nachtzug nach Lissabon» international Beachtung. Für die Hauptrolle im Film «Platzspitzbaby» von Pierre Monnard gewann sie 2021 den Schweizer Filmpreis. Für ihre Rolle in der Fernsehserie «Wilder» gewann sie den Prix Swissperform. In ihrem neuesten Film «Hallo Betty» verkörpert sie die Hauptfigur Betty Bossi.

Kurzstatements